FAQ

Auswuchten des Reifens

Das Auswuchten der Reifen sowie den Reifenservice sollten Sie Ihrem Continental-Motorradreifenhändler überlassen, der dafür über die nötige Ausrüstung und das nötige Wissen verfügt. Bitten Sie Ihren Händler, den Rundlauf der Rad/Reifenkombination nach der Montage zu überprüfen. Benutzen Sie bitte keine flüssigen Auswuchtmittel.

Einfahren

Neue Reifen haben aufgrund des Produktionsprozesses eine glatte Oberfläche, die erst durch gemäßigtes Einfahren angerauht werden sollte. Erst wenn die Oberflächenstruktur eingefahren wurde, kann der Reifen seine maximale Haftung aufbauen. Außerdem sollten die Reifenaufkleber vom Reifen entfernt worden sein. Jeder Reifen benötigt eine gewisse Betriebstemperatur, um die volle Haftung gewährleisten zu können. Daher sollte bei jedem neuen Fahrtantritt der Reifen warmgefahren werden.

Luftdrucktipps

Die Motorradhersteller gehen in den Fahrzeughandbüchern sehr genau auf den richtigen Luftdruck ein. Sie finden dort Luftdruckangaben für jede Fahrsituation. Zusätzlich befindet sich meistens ein Aufkleber mit Luftdruckhinweisen am Fahrzeug. Die Fahrzeughersteller unterscheiden nach Belastung (Solo oder mit Sozius und/oder mit Gepäck) und Geschwindigkeit (Landstraße oder Autobahn). Sie werden sicher verstehen, dass wir in diesem kurzgehaltenen Bereifungsstandard nicht so ausführlich auf die jeweiligen Luftdrücke aller Motorräder eingehen können und aus diesem Grund auf die Empfehlungen der Fahrzeughersteller verweisen. Unsere langjährigen Erfahrungen zeigen, dass die Motorradfahrer den Luftdruck nicht immer der Fahrsituation anpassen. Daher raten wir Ihnen, stets den höchsten Luftdruck, der im Fahrzeug-Handbuch angegebenen ist, einzustellen. Sie verlieren etwas Fahrkomfort, gewinnen aber sehr viel mehr an Fahrsicherheit. Darüber hinaus wird der Rollwiderstand geringer, und das hilft Kraftstoff sparen. Ein falscher Luftdruck verkürzt die Lebensdauer der Reifen und kann zudem das Fahrverhalten des Motorrades negativ beeinflussen. Zum Beispiel erwärmen sich bei zu niedrigem Luftdruck die Reifen unter Umständen so stark, dass Schäden auftreten können. Ein zu hoher Luftdruck kann eine ungleichmäßige Abnutzung der Reifen zur Folge haben. Gemessen wird der Luftdruck bei kalten Reifen. Während der Fahrt erwärmt sich der Reifen und der Luftdruck steigt an (bis zu 0,5 bar). Dieser Überdruck darf nicht abgelassen werden, denn er gleicht sich mit dem Abkühlen automatisch aus. Der Luftdruck im Reifen bestimmt die Tragfähigkeit des Reifens, das heißt Sie erreichen die maximal zulässige Tragfähigkeit nur, indem Sie den auf der Seitenwand angegebenen Luftdruck einstellen. Bei ZR Reifen sind das zum Beispiel 2,9 bar.